Vereinschronik

Die Vereinschronik des SKC Blau Weiss 1962 Kulmbach
Ein Stammtisch, der jeweils Samstags seinen Kartnachmittag in Schauer`s – Gaststätten in Kulmbach abhielt, war die Wiege des heutigen Kegelclubs. Außer der guten Atmosphäre gab es noch eine Einbahn-Kegelanlage, allerdings ohne Automatic und Totalisator. Der Stammtisch verlagerte sich mehr und mehr von der Gaststätte in die Kegelbahn, um sich hier mit ein paar Kugeln, mehr zur Unterhaltung, sportlich zu betätigen. Das Karten geriet dabei allmählich in Vergessenheit, da der Reiz des Kegelns weitere Stammgäste in die Kegelbahn lockte.
Auf Initiative von Werner Albrecht beschloss man am 29.09.1962 einen Kegelclub zu gründen. Ein Name war schnell gefunden, da alle nur Pils tranken, hieß der Club die Pils-Kegler.
1963 wurden die ersten Kontakte zu anderen Privatkegelclubs in Kulmbach aufgenommen. Mit „Gut Holz“ Kulmbach, unserem Patenverein, wurden die ersten Vergleichskämpfe ausgetragen. Später kamen die Stenokegler, die Ireks – Kegler und die Privat KG 62 hinzu.
Da das Interesse am Kegelsport und somit die Mitgliederzahl ständig stieg, wurde 1966 ein Wechsel auf die neuerbaute Doppelbahn in Kasendorf notwendig.
Von Kasendorf wechselte man nach zwei Jahren in den Mönchshof – Klosterkeller nach Kulmbach.
1968, ein entscheidendes Jahr für die Pils-Kegler
Nach zähem Ringen wurde am 01.07.1968 einstimmig beschlossen, den Sportkeglern beizutreten. Dies hatte zur Folge, dass ein erneuter Bahnwechsel nach Kasendorf vorgenommen werden musste, da von der DKB nur Doppelbahnen zugelassen waren.
Entscheidend für den Beitritt zu den Sportkeglern war die Tatsache, dass 1968 die Kreisklasse Kulmbach – Bayreuth aufgestockt wurde. Somit bestand die Gelegenheit, sofort in dieser Klasse starten zu können. In der Serie 1968 / 69 konnte man sich als Neuling relativ gut in der Klasse halten. Im Spieljahr 1969 / 70 konnte ebenfalls ein guter Mittelplatz in dieser Klasse gehalten werden. Dann kam leider der Abstieg in die A – Klasse.
1970 entstand in der Kesselstube in Kulmbach eine neue Doppelbahn. Daraufhin wechselte der Verein von Kasendorf zurück nach Kulmbach.
Vom DKB wurde eine Namensänderung verlangt, da der Name „Pils – Kegler“ nicht sportgerecht sei. Man entschied sich, weil die Farben des Clubs schon immer blau-weiß gewesen sind, für den Namen
»»SKC BLAU – WEISS 1962 KULMBACH««
Im Jahre 1977 gab es einen traurigen Augenblick in der Geschichte des SKC Blau-Weiss.
Innerhalb des Clubs bildeten sich zwei Gruppen mit unterschiedlichen Ansichten. Der aufwärtsstrebende und bei allen beliebte Club, wurde in zwei Lager gespalten. Eine Trennung war unumgänglich.
Aus dem einst stolzen Club, wurden zwei kleine Häufchen, einer davon blieb der überall wohlbekannte SKC Blau-Weiss. Der Club sah sich nach der Trennung großen Schwierigkeiten gegenüber. Um den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten, wurden frühere, aktive Mitglieder, gebeten wieder aktiv beizutreten. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten ging es mit dem Club wieder aufwärts. Der Club wuchs bereits 1978 auf 35 aktive und 16 passive Mitglieder an. Im gleichen Jahr kümmerte sich der damalige Sportwart um den Kegelnachwuchs. In kürzester Zeit begannen unter seiner Anleitung 15 Jugendliche den Kegelsport zu erlernen. Mit Begeisterung waren die jungen Leute bei der Sache. Hervorzuheben ist hier vor allem Karl-Heinz Bayer, der heute noch aktives Mitglied ist.
Im Mai 2004 sah sich Blau Weiss Kulmbach gezwungen nach 14 Jahren die Bahnenanlage zu wechseln. Seit dem 1.7.2004 ist nun die Bahnenanlage des SKC Fölschnitz unser zu Hause.

Comments are closed.